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HEARTWORMS

Glutton For Punishment

Möglicherweise handelt es sich bei den HEARTWORMS um ein bisher noch ungeschliffenes Juwel, aber ich bin mir ziemlich sicher: der neue heiße Scheiß kommt aus Süd-London und heißt HEARTWORMS (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Noisepop-Band aus Washington D.C. aus den 1990ern). Produziert wurde „Glutton For Punishment“ von Dan Carey (FRANZ FERDINAND, Kae Tempest, GOAT GIRL, FONTAINES D.C.), der das Album auch auf seinem Label Speedy Wunderground veröffentlicht hat. Die prägnante Stimme von HEARTWORMS stammt von Josephine „Jojo“ Orme und erinnert ein wenig an P.J. Harvey. Das ergibt einen erstklassigen Gothic-Post-Punk-Mix, mit Einflüssen von GANG OF FOUR, LCD SOUNDSYSTEM, DEPECHE MODE, Kae Tempest, KILLING JOKE und CURE. Treibende und tanzbare bitter-süße Songs wie „Jacked“, sphärisch anmutenden Balladen wie „Mad catch“, Noise-inspirierte Post-Punk-Songs im Stile von SIOUXSIE AND THE BANSHEES oder die an Björk erinnernde Eröffnungsstücke der beiden der LP-Seiten – die Klangpalette ist vielschichtig. Textlich geht es hingegen zumeist um das Leben auf dünnem Eis.

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