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MYRA

Godspeed

MYRA sind ein hervorragendes Beispiel für eine Band, die einfach macht, worauf sie eben Bock hat, und sich dabei nicht um gängige Genregrenzen kümmert. So ist auch „Godspeed“, das dritte Album der Band, ein absoluter Grenzgänger. Da gibt es auf der einen Seite dicke Hardcore-Moshgewitter, rockige Riffakzente auf der anderen und mittendrin flitzen dann noch die Finger für die obligatorischen Soli über die Griffbretter, damit auch die Metaller mit im Boot sind. Da ließe sich nun unken, MYRA wüssten einfach nicht, was sie wollen, doch ich behaupte: das Gegenteil ist der Fall. Die Band weiß ganz genau, was sie da tut, und will das auch genauso haben. Andernfalls wäre „Godspeed“ in sich sicherlich gänzlich unschlüssig. KILLSWITCH ENGAGE haben das seinerzeit sehr erfolgreich zelebriert. MYRA fügen dem Ganzen nun einfach noch eine rockige Komponente hinzu und das funktioniert ganz ausgezeichnet.

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