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AL KARPENTER

Greatest Heads

„We are all carpenters of life / We are all carpenters of sound / We are all carpenters of light / And we are not good at it.“ Die Textzeilen, mit denen „Greatest Heads“, von Kontrabass und Percussion begleitet, beginnt, sind launisch und humorvoll – vor allem sobald sich die Musik mit unüberblickbar vielen Instrumenten in den Vordergrund drängelt und das scheppernde Getöse die Wiederholung der eröffnenden Zeilen übertönt. „Greatest Heads“ ist genau wie sein Vorgänger „The Forthcoming“ derart eigensinnig und ideenreich, dass im Unklaren bleibt, worauf man seine Aufmerksamkeit zu allererst richten soll. Unter dem Namen AL KARPENTER firmieren in der jetzigen Form offenbar Álvaro Matilla, Marta Sainz, Enrique Zaccagnini und Mattin. Den beteiligten Musiker:innen scheint es explizit nicht darum zu gehen, mit dem Irrglauben aufzuräumen, hinter dem Namen verberge sich nur eine einzige, reale Person. Es ist gar nicht vorstellbar, dass die Ausarbeitung der Arrangements mit Mühe verbunden gewesen sein könnte. Es ist erstaunlich, wie es der Band AL KARPENTER gleichzeitig möglich ist, innerhalb einer spröden DIY-Tradition verwurzelt zu sein und derart weit außerhalb einer definierbaren LoFi-Ästhetik oder jeder folkloristischen Konvention zu musizieren. Sie spielen haarsträubenden Freigeist-Folk.

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