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FEARLESS VETERANS

Hard As Fuck

Alles für den Dackel, alles für den Club, ein stilgebendes Motto, das in der internationalen Skinhead-Szene viel zu oft verkannt wird. So auch bei den Madrilenen FEARLESS VETERANS, deren Platte abermals ein Bomberjacke tragender Dobermann ziert, neben der klassischen englischen Bulldogge wohl das beliebteste Wappentier im Großstadtdschungel. Entsprechend abgedroschen auch der Pathos, nichts für Heulsusen und Hipster, wir nehmen die Stiefel selbstverständlich mit ins Grab und das schon seit den 1990ern. Abseits dessen Stangenware, etwas DISCIPLINE hier, ein metallisches Riff zur Untermauerung des Standpunkts da, Parallelen zu LA INQUISICIÓN, VIS VIRES oder ASEDIO sind nicht von der Hand zu weisen. Womöglich bin ich einfach zu weich, zu alt oder schlichtweg ein dummes Arschloch, das den wahren Kern des Kults nie verstanden hat. Als Gentleman lasse ich diesen Interpretationsspielraum natürlich vollkommen offen. Tatsache ist allerdings, dass sich mit Blick auf den großen Oi!-Zirkus unserer Zeit sicher mehr als genug Alternativen bieten, auch ohne ständige Selbstbeweihräucherung und die Beschwörung alter Werte.

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