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HATE

Bellum Regis

Fast konnte der geneigte Fan in der Vergangenheit seine Uhr danach stellen, wann die Polen HATE ein neues Album auf den Markt bringen. Auch der 13.Langspieler weist dabei keinerlei stilistische Veränderung auf. Immer noch verbinden HATE quasi spielerisch schwarz- und todesmetallische Elemente. Michal Staczkun trägt seinen Teil dazu bei, indem er der Band seit Jahren mit seinem Sounddesign einen epochalen Anstrich verpasst. Wenngleich die übergreifende Atmosphäre so immer gegeben ist und das Album als eine Einheit wahrgenommen werden kann, bleibt dabei doch oftmals der Einzelsong auf der Strecke. So war dies bereits bei vielen Vorgängern der Fall, so ist dies leider auch dieses Mal. Über die gesamte Spielzeit fehlt es den acht Liedern (plus Zwischenspiel) an Alleinstellungsmerkmalen. Klar, „A ghost of lost delight“ spielt mit dynamischen Elementen und „Perun rising“ präsentiert epische Riffs, aber es fehlen die großen Momente, um „Bellum Regis“ zu einem wirklich genreerschütternden Album zu machen. Alles ist gefällig, unterschreitet nie ein gewisses Niveau und klingt überwältigend gut. Doch der allerletzte Funke will nicht überspringen – selbst nach mehreren Durchläufen. So bleibt am Ende ein anständiges Extreme-Metal Album.

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