
Das Coverartwork wie aus einem Happy Meal von McDonald’s lockt der Hörer auf eine falsche Fährte. Die Welt von HATHORS ist alles andere als eitel Sonnenschein. Sänger und Gitarrist Marc Bouffé reißt der Gen Z ihre Maske der Perfektion vom Gesicht und den Vorhang zu den dunklen Seiten des Daseins auf. Willkommen in einer Welt voller Selbstzweifel, Schamgefühle, Depressionen, Angstzustände und Herzschmerz. Dazu kommen noch äußere Bedrohungen durch die Klimakatastrophe oder Kriege. In Marcs Kopf schwirrt einiges herum. Aus diesem Gedankenkarussell heraus hat er mit seiner Band HATHORS sein Kopfkino in zehn krachige Neo-Grunge-Songs verpackt. Fuzzy, catchy, voller düsterer Energie. Klingt ein bisschen wie NIRVANA, was Marc zusammen mit seinen Mitstreiter:innen Sarah Zaugg (bs) und Dominique Destraz (dr) da fabriziert hat. Zwischenzeitlich zupfte übrigens auch mal Thorsten Polomski am Bass, der Sänger von BUBONIX. Aufgenommen hat das Trio aus Winterthur sein fünftes Studioalbum im Tonstudio 45 nahe Koblenz bei Kurt Ebelhäuser (PASCOW, ADAM ANGST, ESCAPADO). Nach drei Alben beim Berliner Krach-Label Noisolution haben die Schweizer inzwischen bei Noise Appeal angeheuert, dem Indielabel aus Wien. Da sind einige coole Labelmates wie HECKSPOILER oder BAITS am Start.
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