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HEAVEN SHALL BURN

Heimat

Auch wenn HEAVEN SHALL BURN mit „War is the father of all“ vergleichsweise opulent in ihr zehntes Album einsteigen, weiß der geneigte Fan, was er von den Thüringern zu erwarten hat: melodischen Death Metal mit einer Schippe Metalcore und einer klaren progressiven, gesellschaftspolitischen Message. Spätestens bei den beiden im Vorfeld ausgekoppelten Singles „My revocation is compliance“ und „Cofounder“ sollten sich langjährige Anhänger heimisch fühlen. Treibendes Riffing, gekoppelt mit einem schmissigen Refrain, das funktioniert bei HSB nun schon über 25 Jahre. Gegenüber dem letzten Album „Of Truth & Sacrifice“ fallen die einzelnen Songs hier wieder abwechslungsreicher aus. Singulären Ideen wird selten einen kompletten Track lang Zeit gegeben. Auf der melodischen Seite sticht vor allem „Empowerment“ heraus, atmosphärisch weiß neben dem Opener auch „A silent guard“ zu punkten, während das urtümliche „Those left behind“ für HSB-Verhältnisse fast schon oldschool daherkommt und an ihr 2004er Album „Antigone“ erinnert. Ab und an gibt es kleine Verneigungen an alte Helden oder gar neue Farbtupfer zu entdecken, im Grunde weiß man bei HSB aber mittlerweile immer, was man bekommt. So ist „Heimat“ ein weiterer starker Eintrag, in die ohnehin mit überzeugenden Werken gespickte Diskografie der Band. (Wo bleibt das „Invictus“-Remaster?) Was willst du als Fan mehr?

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