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LYDSYN

Højspændt

Nach den eher folkig-verklimperten Solo-Alben unter Klarnamen „Uffe Lorenzen“ ist der vormalige BABY WOODROSE-Boss Lorenzo seit fast zwei Jahren schon mit seiner neuen Band LYDSYN aktiv. Als Powertrio mit SLEDGE-Bassist Palle Demant und Jens Eyde an den Drums lässt man es nun wieder richtig krachen. Ein breitärschiger Mix aus Seventies-Hardrock mit Glam-Komponente und ganz viel Psychedelia definiert den Sound, und mit dem mittlerweile zweiten Album für Bad Afro sind LYDSYN eine beeindruckend tighte Rockmaschine. „Hochspannung“ bedeutet der Albumtitel auf Deutsch, und das trifft den Sound der drei bestens. Die Songstrukturen entsprechen dabei nicht selten den gängigen Garage-Formeln, nur wurden sie hier auf Breitwand-Stoner-Rock-Format übertragen. Der ultra verzerrte Gitarrensound bei den meisten Nummern tut sein Übriges. Dass dann allerdings Parallelen zu den frühen MONSTER MAGNET entdeckt werden können, bleibt nicht aus. Das Album funktioniert am besten, wenn der Titel auch in die Tat umgesetzt wird. Vereinzelt eingestreute Psych-Folk-Balladen können es zwar etwas auflockern, aber mit allen Reglern auf 10 fährt man besser. Wenn dann beim ausufernden „Den døde by“ auch noch das komplette Effektbrett aktiviert wird, bleibt wenig zu wünschen übrig.

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