
Die EP ist die erste Veröffentlichung der Iserlohner Band seit 2014. Auch wenn die sechs Songs schon 2019 aufgenommen wurden, wirken sie nicht antiquiert oder angestaubt. Der Opener „Lass das niemals enden“, eine Ode an die Freundschaft, hat eindeutig Potenzial. Melodischer Deutsch/Streetpunk, der an Bands wie DRITTE WAHL, GRAUPAUSE oder von den Melodien her an die frühen FUCKIN’ FACES erinnert. Trotz der für Punkrock-Verhältnisse recht langen Songs gehen sie gut ins Ohr und werden auch nicht langweilig – und das will bei mir schon was heißen. Dazu gibt es auch gute Texte, irgendwo zwischen persönlichem Erleben und Politik. „Riot kids“ knallt gut, „Rauschen“ ist eigentlich auch ein Statement zu dieser unsäglichen „Alt- gegen Jung-Punx“-Debatte. Darauf nehme ich gerne „Eine Flasche Mondschein“! Gerne mal live und auch ein ganzes Album.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #69 Dezember 2006/Januar 2007 und Claudia Luck
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #80 Oktober/November 2008 und Yvonne Schulz
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Triebi Instabil