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VENOM

Into Oblivion

VENOM gelten als Vorreiter des Black Metal, ihr Sound war aber immer eher eine Mischung aus MOTÖRHEAD und Bösartigkeit. Gestartet als Powertrio, kam es irgendwann zum Krach und seitdem existieren wechselnde VENOM-Konstellationen mit meist ein oder zwei ehemaligen Mitgliedern. Aktuell gibt es VENOM, VENOM INC und MANTAS/ABADDON VENOM. Das hier sind die „echten“ VENOM mit Cronos an Bass und Mikro, der mit seinen Mitstreitern Rage und Danté aber mittlerweile auch schon 17 Jahre unterwegs ist. „Into Oblivion“ ist VENOM-Album Nummer 16, wobei die ersten vier essentiell sind und in der Folge ab und an ein gutes angefallen ist. Womit wir bei „Into Oblivion“ wären, das genau in diese Kategorie gehört. VENOM klingen hier wie VENOM, räudig, holprig und kantig, eher Heavy Metal wie MOTÖRHEAD ohne Rock’n’Roll und weit weg von dem, was heute gemeinhin als Black Metal verstanden wird. Aber was VENOM schon immer ausmachte, ist die Bösartigkeit, die tief im Gesang und der Musik verwurzelt ist. Die wird sicher auch durch den polternden, ungehobelten Sound transportiert, hier klingen die Instrumente roh und wenig produziert, was erheblich zum Charme der Band beiträgt. Ohne Frage sind auf „Into Oblivion“ einige Hits und Mitgrölrefrains zu finden und wirkliche Neuerungen halten sich in überschaubaren Grenzen. Doch, ein überraschend gelungenes Album.

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