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INNER TERRESTRIALS

iT!

Der Albumtitel ist eine grafische Spielerei mit den Initialen der 1994 im Londoner Süden gegründeten INNER TERRESTRIALS, die auch drei Jahrzehnte später noch aktiv sind. Jay Terrestrial (voc, gt, wh) und Fran Webber (bs) sind bis heute der Kern des Trios, das – ebenfalls bis heute – zu einer der wenigen Bands weltweit gehört, die jenseits von einzelnen Songs die Tradition des Dub-Punk pflegt. Immerhin sind sie dabei aktiver als ihre Landsleute P.A.I.N. und Dick Lucas hat mit seinen Bands ja nur punktuell diese Mischung aus Punk, Dub und Ska im Angebot. Auf dem 1997er Debütalbum der Band aus der Hausbesetzerszene geht es gleich in zwei Songs um das in der britischen Punk-Szene von jeher dominante Thema des Squattings, „Squatters’ rights“ dreht sich darum und auch „KTB“ – geändert hat sich an den Hintergründen bis heute nichts, die Wohnungsnot in London hat sich verschärft. In „White nightmare“ (musikalisch fast schon sanft und eher reggaelastig) geht es um den Kampf gegen den Faschismus, „Free the land“ ist eine kämpferische Nummer, in der das prägnante Markenzeichen der Band deutlich zu hören ist: die von Jay dann, wenn er nicht singt, gespielte Flöte. Nur acht Songs gibt es hier, wie auf dem Original, und sie gehören zum besten Material der Band, die auf dem Nachfolger „X“ von 2003 leider etwas schlapp war – immerhin erholte sich die Band wieder und enttäuschte mit ihren späteren und aktuellen Releases nicht noch mal. Die Neuauflage kommt mit Textblatt.

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