
Als ausgemachter Fan und Kenner von Instrumentalmusik, der fast alle Platten der großen Vier (Jarre, Brubeck, Zimmer, Morricone) besitzt, war ich offenbar prädestiniert für das Review dieser LP. Kety Fuesco fügt den getragenen Soundlandschaften ihr Hauptinstrument hinzu, die Harfe. Wer die Harfe als solche schätzt, wird hier sicher reichlich belohnt. Selbst für meine über fünf Jahrzehnte mit Lärm strapazierten Ohren eine Wohltat und hervorragend geeignet, um nebenher ein schönes Buch zu lesen oder über die Anschaffung eines Bügeleisens nachzudenken, damit ich zu „Für Elise“ (hier „Therese“) nebenher Wäsche plätten könnte. Wer ruhige, getragene Musik ohne störende Texte genießen kann, vielleicht sogar einen Satz Räucherstäbchen besitzt, sollte sich eine Hörprobe gönnen, für mich kommt hier leider jede Rettung zu spät. Man sollte noch erwähnen, dass bei einem Song Iggy Pop auftaucht.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Kalle Stille