
Auf das Psychobilly/Horrorpunk-Trio aus Detroit, Michigan stieß ich dereinst eher per Zufall. Köfte de Ville von MAD SIN trug einen Aufnäher von ihnen auf seiner Jacke, und der weiß ja nun wirklich, was gut ist. Also besorgte ich mir 2012 „One Way & The Highway“, ihre siebte LP, auch bereits mit RoF als beteiligtes Label, doch das Feuer zündete noch nicht bei mir. Aber das Folgealbum „Born Of The Motor“, ebenso bei Ring of Fire und zudem in vielen Vinylfarben erschienen, packte mich dann doch. Die operntaugliche Stimme von Sänger Vic Victor blieb mir von nun an im Gedächtnis, vor allem in einer Hymne wie „Gone too see the world“, wo man die Tränen kullern lassen darf. „Party Time In The End Times“, das neunte Album, erschien 2017 in den USA, damals auf ihrem bandeigenem Label Koffin Kats Records. Nun hat sich RoF der Sache erneut angenommen und die starke Scheibe in 500er-Auflage (in zufälligen Farben!) endlich nachgepresst. Songs wie der Starter „A path to wickedness“ oder das noch energiereichere „Witch in the woods“ laufen sofort bei allen Billys dieser Erde gut rein. Bei „Black knight satellite“ kommt Vics ereignisreiche Stimme am besten zur Geltung, dicht gefolgt in dieser Richtung von „Dark world“. Der Closer „Doesn’t really matter“ weckt die Sehnsucht auf ein kommendes Album, eine melodiöse Gitarre bringt uns zufrieden ins Bett. Klasse!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #111 Dezember 2013/Januar 2014 und Markus Franz
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