
Mit schmuckem, kanariengelb-marmoriertem Vinyl und Download-Code können BAMBI SHOOTS BACK aus Leipzig schon vor dem ersten Ton ordentlich punkten. Aber auch musikalisch wissen sie zu gefallen, denn bereits der Opener „On the line“ mit treibendem Bass, abwechslungsreichen Gitarren und coolem Sprechgesang lässt aufhorchen und macht Lust auf mehr. Mit „Suicidal Steve“ ist ihnen ein kleiner Hit gelungen, „Get over it“, „Landlords“ und „The unseen ones“ (wieder so ein schöner, treibender Bass) beschließen die A-Seite. Weiter geht es mit sechs Liedern, die das Niveau locker halten können. Richtig gut ist „Morrison jawline“ und der ungewöhnlich betitelte Rausschmeißer „Don’t shit under an apple tree (With anybody but me)“ fällt etwas aus dem Rahmen, kann aber eine ganz eigene Atmosphäre erzeugen. Die guten englischen Texte kann man auf dem beiliegenden Textblatt nachvollziehen. Zusammenfassend kann man sagen, dass BAMBI SHOOTS BACK mit „Learning How To Crack A Van“ ein rundum überzeugendes Debütalbum gelungen ist. Tipp!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #177 Dezember 2024/Januar 2025 2024 und Guntram Pintgen