
Okay, das Thema AOTY ist durch. And this band definitely needs no introduction:. MAYHEM. Überlebende Legenden, Vordenker und Innovatoren einer Black Metal-Szene, die nie zu dieser Band aufschließen konnte. Sieben Alben in 42 Jahren sind nun überschaubar, aber dafür ist jedes ein Monument. „Liturgy Of Death“ rankt sich nun um genau dieses unausweichliche Thema. Dabei ist die Musik durchgehende, oft dissonante, Raserei über einem undurchdringlichen Blastbeat-Teppich, die Gitarren sind zu einer untrennbaren Einheit verschmolzen und Atilla Cishar fauchtsingtschreitkrächzt sich durch seine Gedanken zum Thema Tod, die wenig überraschend kein gutes Haar an christlichen Ideen wie ein Leben nach dem Tod lassen. Allein der Gesang ist so weit ab von gängigen Standards, dass klar ist, warum MAYHEM ihre Stellung in der Black Metal-Szene unabhängig von ihrer tragischen Vergangenheit bewahrt haben. Hier ist jeder Song für sich ein Monolith, ein abgeschlossenes Kunstwerk, gespielt auf höchstem Niveau, brutal und doch transparent aufgenommen. Viel mehr geht nicht.
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