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LOFT

Everything Changes Everything Stay The Same

Ich hatte schon mal vor längerer Zeit Pete Astor als unterbewertetes britisches Songwriter-Genie bezeichnet, der mit seinen Bands THE LOFT und THE WEATHER PROPHETS Mitte der 1980er Jahre zu den herausragenden Acts des stilbildenden Labels Creation Records gehörte. THE LOFT nahmen allerdings nie ein Album auf und veröffentlichten nur einige Single-Tracks, darunter „Why does the rain“ als Creation-Single Nr. 9, die Blaupause für Astors typisches Songwriting. Erst mit THE WEATHER PROPHETS entstand dann ein komplettes Album, aber auch die waren nicht sonderlich langlebig. Ab 1990 veröffentliche Astor dann zahlreiche Solo-Platten, darunter auch drei exzellente Veröffentlichungen unter dem Namen THE WISDOM OF HARRY. Mit THE LOFT trat Astor dann ab Mitte der 2000er Jahre wieder sporadisch auf. Im Januar erschien eine Single mit zwei neuen Songs als Vorbote für das im März erscheinende Album „Everything Changes Everything Stays The Same“ mit dem Albumtrack „Dr. Clarke“ und dem exklusiven Stück „Got a job“. Für mich allerdigs stellt „Everything Changes Everything Stays The Same“ eine Enttäuschung auf hohem Niveau dar, nicht weil die Platte schlecht wäre, aber irgendwie sind die Songs nicht ganz auf der Höhe der besten Momente von Astor oder der THE WEATHER PROPHETS und könnten etwas mehr instrumentale Bissigkeit vertragen. Abgesehen vom Bandnamen könnte es sich also einfach auch um ein weiteres Astor-Album handeln, was natürlich grundsätzlich auch völlig okay ist.

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