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LØLØ

God Forbid A Girl Spits Out Her Feelings!

Auf dem Debütalbum der Kanadierin ging es um den Wunsch, ein Roboter zu sein, um nichts mehr fühlen zu müssen. Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen und auf ihrem neuen Album gibt es jetzt die 180°-Wende: Von Anfang bis Ende wird deutlich, dass sie nicht mehr davor zurückscheut, ihre Gefühle bedingungslos auszudrücken. Allein schon der Albumtitel will mit einem Seufzer gelesen werden und genau dieser Ton zieht sich durch die gesamte Trackliste. Ihre Texte sind ehrlich und direkt, manchmal ein wenig provokant und auch trotz des trockenen Humors verlieren Themen wie toxische Beziehungen, persönliche Unsicherheiten und Selbstzweifel nicht ihre Ernsthaftigkeit. LØLØ erzählt in einer verletzlichen und zugleich humorvollen Storytelling-Manier von sehr persönlichen Erlebnissen und gerade das macht es zu einem so nahbaren Album. Die 13 eingängigen Songs wechseln mühelos zwischen leichter Selbstironie, melodischem Power-Pop und fast schon zerbrechlichen Momenten. Mit einer Mischung aus aktuellem Singer/Songwriter-Sound und 2000er-inspirierten Pop-Punk schafft es die Kanadierin, ihr Album nostalgisch und zeitgemäß zugleich klingen zu lassen, und macht Mut, die eigenen Gefühle zuzulassen.

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