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LOS PEPES

Out Of The Void

Der sechste Streich. LOS PEPES lagen seit 2013 offenbar keine einzige Minute auf der faule Haut, sondern liefern Output in einer Regelmäßigkeit, die der Intensität ihrer Songs in nichts nachsteht. Wie auf den Vorgängerwerken lavieren sie sich auf „Out Of The Void“ wieder in den Sweet Spot zwischen Punkrock und Powerpop der späten 1970er, hochenergetischem HEARTBREAKERS-Soundalike-Rock’n’Roll und einem prall gefüllten Werkzeugkoffer, mit dem LOS PEPES versiert Versatzstücke aus Sixties Pop, New Wave oder Mod Revival in ihr Songwriting einarbeiten. Jeder einzelne Track, von dem starken Opener-Block bis zu „Sweet appeasement“, „Above and beyond“ oder „All I got is time“, wo es auch mal ruhiger, verspielter, twangiger und damit für die Band eher ungewöhnlich zugeht, glänzt mit einer starken, catchy Hooks und einer Produktion, die sich ebenso kristallklar präsentiert wie die rasiermesserscharfe Leadguitar. RAMONES und BUZZCOCKS werden oft angeführt, wenn es darum geht, den Sound der LOS PEPES zu beschreiben, aber nicht erst seit „Out Of The Void“ steht fest, dass sie nicht nur ihre ganz eigene DNA gefunden haben, sondern auch ihr Charisma kontinuierlich vergrößern.

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