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GAEREA

Loss

Mit ihrem neuen Album „Loss“ präsentiert die portugiesische Band GAEREA eine Platte, die sich gleichzeitig bekannt und neu anfühlt. Auf „Loss“ geht es, dem Titel entsprechend, um Verlust. Entsprechend emotional aufgeladen klingt das Ganze. Es vermittelt Verzweiflung, Einsamkeit, Leere – und im starken Kontrast dazu auch Hoffnung. GAEREA präsentieren eine ganze Palette an Gefühlen und Stimmungen. Musikalisch wirkt das oft kalt und düster, hart und unnachgiebig, basierend auf den immer noch stark vertretenen Black-Metal-Elementen. So baut zum Beispiel bereits der Opener „Luminary“ eine eher bedrohliche Klangwelt auf und auch „Hellbound“ und „Uncontrolled“ warten mit klanglicher Unbarmherzigkeit auf. Andere Songs hingegen haben verspielte, verträumte Elemente, wie „Submerged“ oder „Phoenix“. Das Intro von „Cyclone“ sowie das von „Nomad“, „Lbrnth“, sorgen dann für etwas Ruhe und Entspannung. Immer wieder kommen dabei auch Clean Vocals in einer beeindruckenden Bandbreite zum Einsatz, und zwar nicht nur vom Sänger, sondern in „Lbrnth“ auch von – vermutlich – der Gitarristin von GAEREA. Gerade die Vocal-Performance in „Nomad“ ist auf eine schaurige Art schön und berührend. Mit „Stardust“ geht das Album schließlich hoffnungsvoll zu Ende. Und das ist nach diesem emotionalen Ritt äußerst angenehm, auch wenn einem der Song gleichzeitig ein letztes Mal das Herz bricht.

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