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SILVIA TAROZZI

Lucciole

„Lucciole“ beginnt mit überraschender Klarheit. Der dicht arrangierte Detailreichtum schwingt im Verlauf des Albums eher beiläufig mit und wird nicht besonders offensiv zur Schau gestellt, sondern entwickelt sich angenehm nebenher. Es kommen immer mehr Instrumente zum Vorschein: In „Brass on the rocks“ übernehmen Posaune, Horn und Trompete, „River Phoenix“ entsteht aus dem Zusammenspiel von E-Gitarre, Theremin, Flöte und Tenorsaxophon und „Le ossessioni“ besticht durch das Schlagzeugspiel von Valentina Magaletti (VANISHING TWIN, HOLY TONGUE). Zusammengehalten wird „Lucciole“ von Silvia Tarozzis klarer Stimme (zusätzlich Violine, Synthesizer, Keyboard, Akkordeon, Field Recordings und Spielzeugzither). Da ein mit dem Klavier begleiteter Kinderchor das Album zum Abschluss bringt, ist nicht wirklich zu ermitteln, wie viele Menschen einen Beitrag zum Gelingen dieser erstklassigen Platte beigetragen haben; konservative Schätzung: 25-40.

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