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MANGENE

101 Atomic Terms And What They Mean

Gellende Schreie, exaltierter Spoken-Word-Vortrag, markant herausgepresste Silben, durchdringende Rufe, bösartiges Lachen: Eugene S. Robinson ist wie üblich in seinem Element. Seine Maxime: Singe stets so, dass du bei deinem Gegenüber Angst und Entsetzen auslöst. Bei seinem neuen Projekt MANGENE liegen herkömmliche Songstrukturen neben OXBOW auf dem Friedhof begraben. Zumindest holzt er nach dem Ende seiner Hauptband den finsteren Noiserock-Wald weiterhin mit BUÑUEL ab. Musikalisch ist der Debüt-EP „101 Atomic Terms And What They Mean“ klinische und originelle Electronica übergeordnet, allerdings mit einem verspielt-experimentellen Anstrich, der Synthpunk, No Wave und Noise mitdenkt. Manuel Liebeskind ist der Zweite im Bunde. Ihm gelingt es, elektronische Kompositionen zu entwerfen, die den einmaligen Gesang von Eugene S. Robinson zur vollen Entfaltung kommen lassen, indem sie ihn stören und bremsen, ihn entzünden und lenken.

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