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WONACH WIR SUCHEN

Mauern

Gute Nachricht für alle, bei denen sich die Fußnägel hochrollen, wenn sie im Radio ANNENMAYKANTEREIT hören: Es gibt eine Alternative aus dem Punk-Kosmos, die für Wohlbefinden sorgt. WONACH WIR SUCHEN heißt das von Straßenmusik geprägte Projekt. Angefangen haben Pirr und Max vor 15 Jahren mit zwei Akustikgitarren und ein paar Litern Herzblut. Inzwischen ist Max raus und es gibt drei Neue in der Band: Robbe (gt), Grüner (gt) und Falk (dr). „Mauern“ ist das erste Album, seitdem sich das ehemalige Akustik-Duo zur veritablen Band gemausert hat. Da geht es musikalisch auch mal handfest zu. Geblieben ist die Leidenschaft in den Texten. Es geht um den Rechtsruck in der Gesellschaft, mentale Gesundheit, sexualisierte Gewalt oder Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Beim Song „Desillusioniert“, geschrieben vom Berliner Punk-Liedermacher Yok, hilft Rodi, der ehemalige Sänger von 100 KILO HERZ, aus. Bei „Anständig zu sein“ ist Fatima von DEAD END KIDS zu hören. Aufgenommen und produziert hat die zwölf Songs Simon Jäger (BLACKMAIL, GUANO APES) im Toolhouse Studio in Rotenburg an der Fulda. „Mauern“ ist das zweite Album mit Band überhaupt nach „Laute Pfade, leise Sohlen“ (2020). Auf der Straße sind WONACH WIR SUCHEN inzwischen eher selten zu finden, dafür auf den Festivalbühnen der Republik oder im Club deiner Wahl.

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