
Hm. Liegt das jetzt nur an den französischen Lyrics oder ist da tatsächlich eine ziemlich präsente 1960er/70er-Jahre-Chanson-Note vorhanden? Gepaart mit Prog und Noise ergibt das wirklich eine ziemlich bizarre Mischung. Sollte niemand denken, schon alle erdenklichen Kombis gehört zu haben ... Einfach zu verdauen ist das allerdings nicht. Erst recht nicht für alle, die als Kind mit Georges Brassens, Charles Aznavour, Jacques Brel und Chansonnierkollegen langzeitbeschallt wurden. Was in puncto Kindheitstraumata eigentlich nur noch von Pantomime-Harlekins getoppt werden kann. Versteckt sich auch irgendwie schon im Bandnamen. MAUVAIS SANG: Böses Blut. Chansons und ich werden nie Freunde werden. Auch nicht mit experimentell proggiger Noise-Seite. Zu viel überladenes Drama.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #181 August/September 2025 und Anke Kalau