
ASTERIÆ? Never heard of. Zu Unrecht, denn der polnische Fünfer spielt an „dem Ort, den er sein Zuhause nennt“ (so die Übersetzung des Titels) eine überzeugende Mischung aus rockigem Post-Metal und schwarzem Metal in der Seele. Bei der Erwähnung von „Post-“ aktiviert sich bei mir häufig automatisch die Muskulatur, die zum Gähnen benötigt wird, da mir meistens die Energie und Wut guter Musik fehlen. Bei ASTERIÆ wird dieser Reflex aber sofort unterdrückt, da die Band rasant mit Doublebass-Sperrfeuer loslegt und dazu einen hervorragenden Shouter hat, der mit viel Energie seine polnischen Texte zwischen Hardcore und Black-Metal-Gekreische platziert. Auch von der Instrumentalfraktion gibt es reichlich spannende Melodien, die rockigen Metal und Blastbeats vereinen, ohne die Belanglosigkeit auch nur zu streifen. Sehr gute Band, die deutlich mehr Bekanntheit verdient hat.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Ollie Fröhlich