
Mit schickem Siebdruck-Cover kommt die erste LP der Wuppertaler CHUPACABRA um die Ecke, Artwork und Titel liefern schon einen Hinweis, wohin es bei der Musik von CHUPACABRA geht: Es wird düster, die Band bezeichnet ihren Stil als „Dark Punk“. Darunter kann man sich eine sehr gut abgestimmte Mischung aus Hardcore, Street- und Post-Punk vorstellen. Dass diese Stile hervorragend zusammenpassen, haben nicht nur CHUPACABRA bereits bewiesen. Für „Moca Vampire“ wurden unter anderem drei Songs aufgenommen, die schon auf früheren Veröffentlichungen vorliegen. Los geht es mit dem Signature-Song der Band, der genauso eingängig ist wie die folgenden acht Stücke. Das Schlagzeug treibt alles voran, Chorus-Effekte auf Gitarre und Bass und ein leicht hallender, aber gleichzeitig aggressiver Gesang runden den Sound ab. Es bleibt neben dem Opener aber noch einiges im Ohr hängen, zum Beispiel. „City“ „Borderline“, „Eden“ oder „Rampage“, das mit einem wunderbaren Basslauf beginnt. Textlich behandelt die Band dabei auch politische beziehungsweise gesellschaftskritische Themen. Alles in allem ein tolles, hörenswertes Album, das die Live-Energie der Band gut einfängt. Gerne mehr davon!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #181 August/September 2025 und Nadine Maas
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