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FIXATION

More Subtle Than Death

Bis 2023 waren FIXATION noch als Geheimtipp aus Norwegen unterwegs. Dank einer Tour als Support für Devin Townsend und der anstehenden Dates mit ANNISOKAY hat sich das schnell geändert. Bereits mit dem Release ihrer EP „Global Suicide“ im Jahr 2020 bewiesen FIXATION, dass sie ein Gespür haben für große Melodien und Momente. Auch „More Subtle Than Death“ stellt dies mit seinem pompösem Orchestral-Intro direkt klar. „More alive“ und das folgende „Stay awake“ zeigen, wie wichtig Melodien im Sound der Band sind. Zwischen wabernden Synthesizern und atmosphärischen Cleangitarren finden sich harte Riffs und eingängige Refrains, die den Sound der folgenden Tracks ebenfalls dominieren. Das Groove-betonte „Ignore the disarray“ hebt sich mit jeder Menge Punch von Tracks wie „Claustrophobic“ ab, die fast ein bisschen zu sehr in Standard-Metalcore-Sphären agieren. Mit „Dystopia“ findet sich am Ende des Albums ein Ruhepol, der die atmosphärische Komponente im Sound der Norweger erneut unter Beweis stellt. Mit viel Atmosphäre erschaffen FIXATION einen Sound, der an die großen Momente von ARCHITECTS anknüpft und das mit progressiven Elementen mixt. Ein gutes Metalcore Album, das allerdings zwischen starken Parts voller Power und dem Standardkram mäandert, den man irgendwie schon hundertmal woanders gehört hat.