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MORTAR

Fire & Steel

Na, da war ich ja schön auf dem Holzweg, dachte ich doch, dass ein Titel wie „Fire & Steel“ eine Band auf den Spuren von MANOWAR erwarten ließe. Tja, und dann poltert die laut Bandcamp aus London stammende Band mit dem Titeltrack los und offenbart sich als D-Beat-Punk-Truppe mit ordentlichem Crust-Einschlag (dem Boss HM2-Pedal sei Dank). Den Sound hätte ich etwas wuchtiger bevorzugt, klingt das doch phasenweise leicht „fuzzy“, aber alles in allem gibt es hier ganz wunderbar eine Viertelstunde lang das volle Brett – statt epischer Schlachtenhymnen von eingeölten Kerlen in Fellunterhosen. Welch ein Glück. Der Bandname erfreut sich übrigens offenbar großer Beliebtheit, spuckt doch eine einfache Google-Anfrage mindestens drei weitereActs gleichen Namens aus. Alsp Obacht, das hier hat mit finnischem Death Metal wenig bis gar nichts am Hut, genauso wie mit der indischen Thrash-Band oder den Indierockern gleichen Namens.

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