
Schon das Cover strahlt mit seinen vielen kleinen Kritzelstrichen eine nervöse Unruhe aus. Ähnliches gilt für die Musik. Oldschool-Hardcore-Punk aus Tübingen, bei dem die Gitarre surrt wie eine Nähmaschine, dazu schreit ein Mensch ins Mikro und beides passiert natürlich in mörderischem Tempo. Rhythmische Spitzfindigkeiten versucht man hier erst gar nicht, es geht einfach im Sprinttempo straight voran. Damit erinnern die GEODUCK DIODES soundmäßig an frühe Rock-O-Rama-Produktionen – was sicher gewollt ist, aber es klingt doch sehr räudig und eigen. Insgesamt fühle ich mich an die Münchener FKK STRANDWIXER erinnert, da klang auch alles lärmig und zu verstehen war ebenfalls nichts so wirklich. Aber insgesamt: Sympathisch absurde Band.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Gary Flanell