
Das 2015 erschienene „Life’s Not Out To Get You“ ist einer der Gründe, warum ich angefangen habe, mich intensiver mit Pop-Punk und allgemein Punkrock zu beschäftigen. Das Album wurde mir von einem guten Freund an einem Sommertag nach der Uni ans Herz gelegt – in einer Zeit, in der bei mir viel im Umbruch war und ich als junger Erwachsener nicht so ganz wusste, wo mir der Kopf steht. Allein schon der Albumtitel hätte passender nicht sein können und Songs wie „Threat level midnight“ und „Gold steps“ haben mich auf Schritt und Tritt durch diese intensive Zeit begleitet. Die Zeile „’Cause sometimes things will bend you / But trust me you’ll be fine / ’Cause I’ve been moving mountains / That I once had to climb“ löst bis heute eine Menge in mir aus und macht mir immer wieder bewusst, was man in den vergangenen Jahren alles bewältigt hat. Dazu kommen der Heartbreak-Hit „December“ und „I hope this comes back to haunt you“, die mir durch eine Trennungsphase während der Pandemie geholfen haben. Und auch unabhängig von meiner persönlichen Liebe für dieses Album, ist „LNOTGY“ bis heute für mich das beste Album von NECK DEEP. Es ist schnell, catchy, unverschnörkelt, direkt und fängt perfekt den Spirit des 2010er Pop-Punk-Revivals ein.
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