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NEW MOURNING

Songs Of Confusion

Spaghettiwestern-Gitarren treffen Synthies und Casio-Orgel? Das österreichische Quartett rund um Toningenieur Thomas Pronai macht es möglich. „You cannot steal my laughter / You cannot steal my smile“. Ich sehe da gerade die passende (mindestens) fünfminütige Sergio Leone-Szene vor meinem geistigen Auge ablaufen. Allgemein spielt hier vieles auf der psychedelischen Schiene, kein Song bleibt unter dreieinhalb Minuten, das spricht ja schon mal ein Stück weit für sich. Es gibt endlos im Kreis mäandernde Loops, unterlegt von feingeschichteten Gitarren, clever eingesetzten Effekten und einem mal zurückhaltend pointierten, mal recht ungestüm lärmenden Schlagzeug. Da kommt auf jeden Fall eine Menge Musikerfahrung zusammen. Rein instrumentale Post-Rock-Ausflüge laden zum Grübeln ein, um schon im nächsten Song mit einer derbe fräsenden Synthie-Hookline alles zu zerschlagen. Abwechslungsreich bis zum Anschlag. Manchmal fast ein bisschen zu sehr. Die Konfusion, ich verstehe schon. Einfach reinhören und rosinenpicken.

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