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SWEET KILL

Nowhere

Mit breiten Flächen von kalten Synthies, atmosphärischen Gitarren, minimalem Schlagzeug und synthetischen Basslines dirigiert Pete Mills, ein Multi-Instrumentalist aus Los Angeles mit tiefem Bariton, ein cineastisches Dark-Wave-Gewitter mit Post-Punk-Reminiszenzen zwischen KILL SHELTER, THE ACTORS, BOOTBLACKS, GEOMETRIC VISION und ASH CODE. Textlich wird die gesamte Klaviatur des Genres bedient, zwischen Vampiren, der furchtlosen Konfrontation mit den inneren Dämonen und dem Erleben der Verzweiflung nächtlicher Schrecken. Zuvor war Pete Mills, auch beeinflusst von KISS, bei der Glam-Punk-Band FLASH BASTARD aktiv, die ihren Nektar aus den NEW YORK DOLLS zogen, was man bei Pete Mills heute noch heraushört. Symphonisches Drama und Theatralik mit viel Drive hat er drauf. Er hat sich selbst einmal als „The diviner of millenarian angst“ bezeichnet, vermutlich treffend. Zentrale Inspirationen bezieht er zudem aus alten B-Movies und Schwarzweiß-Horrorfilmen, vermutlich die gleichen wie bei Glen Danzig, sowie russische Literatur und Philosophie. In Summe vermutlich einige Klischees zu viel, aber Songs, wie der Opener „Nowhere“ haben eine dunkle Kraft und Energie mit einer Heavy-Goth-Gitarre als tragendes Element.

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