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OTHER

Alienated

Die Nummer 1 des Horrorpunk meldet sich mit dem neuen Album „Alienated“ überaus eindrucksvoll zurück. Fünf Jahre nach dem erfolgreichen „Haunted“ knüpft die Band um Frontmann Rod Usher an genau jenes an und führt den darauf bereits angedeuteten Weg konsequent fort. Das bedeutet im Klartext eine Rückbesinnung auf die Stärken der frühen Alben, also auf überaus griffige, wieder deutlich stärker Punk-orientierte Songs. THE OTHER waren zuletzt eine Band, die spätestens mit „New Blood“ von 2010 Genregrenzen gerne auch mal sehr weit ausdehnte und somit sogar in der Lage war, ein Metal-Publikum abzuholen. Nun also wieder back to the roots, wozu vielleicht ja auch der Wiedereinstieg von Gründungsmitglied Andy Only am Bass zu beitrug. Powerchords statt Singlenote-Riffing lautet hier die Devise. Dennoch bleiben sich die Kölner auch anderweitig treu, denn ja, das übrigens brillant produzierte „Alienated“ ist wieder deutlich an die eigenen Anfänge angelehnt, bietet gefühlt auf der anderen Seite aber auch noch breitere, ja fast schon poppige Refrains, wie geschaffen für die ganz großen Bühnen. Dahingehend ist ja bereits einiges an Erfahrung da, teilte man sich die ja bereits mit Größen wie ALICE COOPER. Eine Show mit Rod Ushers Lieblingen KISS wäre eine noch spektakulärere Sache, jedoch dürften Gene Simmons und Co. im Nachhinein lange Gesichter machen, denn mit Songs wie „I give you the creeps“, „Alienated“ oder auch „Horror movie monster“ würden THE OTHER ihnen wahrscheinlich glatt die Show stehlen. Für mich noch immer die beste Band in Sachen Horror-Punk!

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