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BOMBS OF HADES

Phantom Bell

Die BOMBS OF HADES um Sänger und Gitarrist Jonas Stålhammer (AT THE GATES) knallen uns in vier neuen Songs feinsten schwedischen Death Metal vor den Latz, der sich aber insofern von der breiten Masse abhebt, als dass erstens mit angezogener Handbremse zu Werke gegangen wird, sich zweitens der Sound angenehm vom Einheitsbrei abhebt und sich drittens alles so anhört, als wären VENOM auf dem Death’n’Roll-Trip. Die beiden Eigenkompositionen „Phantom bell“ und „Bridge of sighs“ lassen den Rezensenten unwillkürlich vor der Tastatur sitzend Headbangen, während das Verlangen, sich aus dem Kühlschrank eine Flasche Gerstensaft zu holen, ins nahezu Unermessliche steigt. Die beiden Coversongs („Kamikaze“ von der FLOWER TRAVELLIN’ BAND, im Original von 1971 und „Lungs“ von Townes Van Zandt, im Original von 1969) fügen sich nahtlos in den Sound der Band ein und klingen wie Eigenkompositionen, wobei letzterer irgendwie an „Orgasmatron“ von MOTÖRHEAD erinnert. Tolle EP.