
Ihr neues Album „Pike Dreams“ haben THE MOUNTAIN KING diesmal rein instrumental gestaltet, um einschneidende Ereignisse der vergangenen 2000 Jahre zu vertonen. Um Dinge wie Umbruch, Verfall und die Folgen von Macht und Gewalt klanglich umzusetzen, bedient sich die Band wabernder Synth-Flächen, Doom-Gewalt und mächtiger Drone-Teppiche, die oftmals in repetitiver Reduziertheit aus den Klangmembranen wabern. Sich allmählich aufbauende Klangflächen sind ein wesentliches Element in den neuen Stücken, womit diese Band eine ganz neue und spannende Seite von sich zeigt. Wer jetzt an Bands wie CULT OF LUNA denkt, liegt damit nur dann richtig, wenn sich diese Gedanken weniger auf die Gitarrenschwere der Schweden als vielmehr auf das cineastische Element beschränken. „Pike Dreams“ könnte glatt auch der Soundtrack zu einem Film sein. Da bleibt auch manchmal eine Gänsehaut ob der Ergriffenheit nicht aus. Das hier ist ein intensives Stück Musik.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #160 Februar/März 2022 und Jens Kirsch
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