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POWER MÜSLI OF DEATH

Müsli bei die Fische

Ein Konzeptalbum über Fische – was für eine beknackte Idee. Und noch beknackter ist, dass das Ganze funktioniert! POWER MÜSLI OF DEATH aus Berlin präsentieren eine sehr unterhaltsame Platte mit unzähligen Fisch-Wortspielen. Die Songs parodieren Polizeigewalt, AfD und Springer-Presse, behandeln aber auch Umweltthemen wie Überfischung. Gleichzeitig nimmt sich die Band dabei null ernst. Auf den Textblättern befinden sich außerdem liebevolle Collagen, die ikonische Fotos und Albumcover in Fisch-Form nachahmen. Direkt zu Beginn der A-Seite hauen POWER MÜSLI OF DEATH nach einem kurzen Intro drei absolute Banger raus, bei denen man kaum stillsitzen kann, zum Beispiel „Gebt den Reichen ihren Kaviar zurück – Fisch für Fisch“. Auch am Schluss der B-Seite finden sich drei super Lieder hintereinander, die das Ganze schön abschließen. Die Songs dazwischen sind in Ordnung, holen mich aber leider nicht ganz so ab. Lobenswert ist auch der große Abwechslungsreichtum der Stücke. Es gelingen fast nahtlose Übergänge zwischen den Sub-Genres, besonders Fun-Punk und Celtic-Punk. Sogar die Neue Deutsche Härte wird zwischendurch auf die Schippe genommen. „Müsli bei die Fische“ ist ein sehr witziges und überraschend abwechslungsreiches Album, auf das Fischhändler Verleihnix von „Asterix“ stolz wäre. 8 Punkte für Anfang und Ende, 6 für die Mitte – das macht eine solide 7.

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