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WELCOME INSIDE THE BRAIN

Re:Creation

Vorsichtiges Gitarrenspiel eröffnet das Album, ein prägnanter Gesang setzt ein. Man ist irgendwo in den 1970er Jahren gelandet. Vorsichtig kommen die anderen Instrumente dazu. Hört sich ein bisschen nach den frühen JANE an, dann werden die Gitarren etwas lauter, Improvisationen setzen ein, die Effekte tun alles weitere, die Rhythmusgruppe meldet sich zu Wort, die krautige Reise durch das Klanguniversum von WELCOME INSIDE THE BRAIN beginnt, mit ordentlicher Tastenarbeit und epischen Tendenzen. Auf „Re:Creation“, dem dritten Album, sind die Leipziger mit einem neu aufgestellten Line-up am Start. Psychedelischer ist ihr Bluesrock geworden, spaciger und einen ganzen Schwung dystopischer als auf den Vorgängeralben. Dabei gelingt ein lässiges Werk, das die Dystopie leicht und unbeschwert klingen lässt.

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