
Die Noisolution-Family hat schon wieder Nachwuchs bekommen. Diesmal sind es drei Jungs aus dem Regenwald mit dunklen, langen Locken. RED MESS sind in der brasilianischen Großstadt Londrina großgeworden, einer Gegend, die vor allem für Kaffeeplantagen bekannt ist. Dort hat das Trio seine ganz eigene Vorstellung von Rockmusik entwickelt. In Brasilien ging es aber irgendwann nicht weiter, deshalb leben und arbeiten die drei seit ein paar Jahren in Berlin. Ihr Sound bewegt sich auf dem dritten Alhum zwischen wuchtigen Stoner-Riffs und dem knochentrockenen Sound der Sub Pop-Jahre. Zwischen KYUSS und SOUNDGARDEN. Lärm und Melodie knutschen ausgiebig miteinander. Man spürt und hört, dass Luca Klepa, Thiago Franzim und Douglas Labigalini eine eingespielte Einheit sind. Gemeinsam den Kontinent zu wechseln, schweißt eben zusammen. RED MESS wirken wie eine gut geölte Maschine, die sich durch den Urban Jungle an der Spree pflügt. Fans von Bands wie RED FANG, TAD oder NEBULA können hier ohne Bedenken mal ein Ohr riskieren. Die Songs sind heavy, catchy, fuzzy und senden live aus der Besucherritze zwischen Alternative Rock, Stoner und Grunge. Aufgenommen im Studio Wong in Berlin von GODS OF BLITZ-Gitarrist Oliver Wong, gemischt von RED MESS-Gitarrist Thiago selbst.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #181 August/September 2025 und Wolfram Hanke
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #164 Oktober/November 2022 und Wolfram Hanke
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