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RUMJACKS

Dead Anthems

THE RUMJACKS haben sich vom unterschätzen Rohdiamanten zum geschätzten Szeneliebling gemausert – und nun: Champions Leaque. Das haben sich die Aussis tapfer erschwitzt. Alles abgespielt, abgetourt, jeden Laden zerlegt. „Dead Anthems“, das sechste Album, ist der große Wurf: Es unterhält, teilt aus, motiviert, feuert durchgängig mitreißende Salven ab, trifft die lauten wie auch die nachdenklich-melancholischen Töne. Nicht ein schwacher Song. Gut, wer mit Pete Steinkopf (BOUNCING SOULS) aufnimmt und sich Kevin Bevona (INTERRUPTERS) fürs Mastering sichert, hat mindestens einen Plan. Und nein, es ist kein Zufall, dass die zwölf Songs wie ein Mixmatch aus den bekannten griffigen RUMJACKS-Tunes klingen. Allein der Opener „Come hell or high water“ zieht alle Register; geht’s eigentlich noch hymnischer? Stark gemacht, top arrangiert: Hit! Was mich bei den RUMJACKS besonders begeistert, sind die äußerst gelungenen und mehrstimmigen Gesangslinien, die ausgesprochen gut mit der Musik harmonieren. Die Band aus Sydney hat sich richtig ins Zeug gelegt und nicht irgendwie ein paar Songs aufgenommen, sondern aus dem Moment die Essenz rausgeholt. Das Ergebnis sind detailreiche, super eingängige Songs mit hoher Halbwertszeit, die einem nicht mehr aus den Kopf gehen. Bestes Celtic-Punk-Album seit Jahren. Cheers!

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