
Auf ihrem ersten Album seit „The Wretch“ von 2011 legen die Doom-Metaller aus Indiana direkt los als wollten sie sagen: „Wenn BLACK SABBATH keine neuen Songs mehr machen, dann müssen wir das eben selbst übernehmen.“ Ein klassisches Iommi-Gedächtnisriff leitet in „Embrace the lie“ ein und bringt Bewegung ins Haupthaar, während Karl Simon positiv leiernd ins Mikro röhrt. Das Tempo kippt dann recht bald von mittelschnell über in Zeitlupe und Doom-Maniacs und insbesondere Fans von SAINT VITUS und PENANCE werden bestens bedient. Der Sound drückt angemessen brachial, zumal von übermäßigem Fuzz-Gebrauch Abstand genommen wird, was das Ganze eher druckvoll denn muffig brummend macht. Ein Klang, der den Texten gerecht wird, die inspiriert wurden von John Carpenters „The Fog“. THE GATES OF SLUMBER spielen „the heaviest heavy metal on this planet“, heißt es. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #86 Oktober/November 2009 und André Bohnensack
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Jens Kirsch