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MÚR

s/t

Keyboarder Kári Haraldsson hat sich gänzlich der Musik verschrieben, beherrscht nicht nur ein Instrument und hat sich bereits als Soundtrack-Komponist einen Namen machen können. Auch ein unter seinem eigenen Namen veröffentlichtes Album existiert bereits, doch benötigte es für die endgültige Erfüllung seiner musikalischen Vision eine vollwertige Band, wodurch schließlich MÚR ins Leben gerufen wurden. Die Isländer starten dabei auf ihrem Debüt erwartungsgemäß melancholisch und düster und mit schönen Leads sowie nicht minder schönem Klargesang ruft der Song sofort Erinnerungen an Bands wie KATATONIA hervor, wenngleich Jonas Renkse über ein ungleich tieferes Timbre verfügt. Im weiteren Verlauf der Platte wechseln sich verhallte Delay-Gitarren und schwere, zwar proggige, aber nicht zu vertrackte Riff-Attacken ab, zu denen auch harsch ins Mikro gebrüllt wird. Dass der Sound entsprechend drückt, braucht wohl nicht extra Erwähnung zu finden und ich bin überzeugt, dass Fans von KATATONIA und THE OCEAN hier einen weiteren Favoriten finden werden.

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