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BEN SOMMER

s/t

Ben Sommer reiht sich ein in die lange Liste von Punkrockern, die sich mit Flanellhemden, tätowierten Unterarmen und sechs Saiten auf der Bühne stellen, aus vollem Hals singen und ihr Herz auf der Zunge tragen. Songs über die Stolpersteine des Lebens, Glaube, Liebe und Hoffnung. Das klingt mal nach SOCIAL DISTORTION, mal nach HOT WATER MUSIC. Auf jeden Fall sehr amerikanisch. Punk, Rock’n’Roll und Country prägen das Debütalbum von Ben Sommer, der aber nicht aus Idaho oder Arkansas kommt, sondern aus Neudrossenfeld auf halbem Weg zwischen Kulmbach und Bayreuth. Dort hat er sich als Singer/Songwriter mit rauchiger Stimme einen Namen gemacht und steht vor allem mit Covern von VOLBEAT, RANCID, DROPKICK MURPHYS oder MOTÖRHEAD auf der Bühne. Sein Debütalbum beinhaltet nun zwölf Songs aus seiner eigenen Feder. Alles strictly DIY. Sommer hat alle Instrumente selbst gespielt und dazu gesungen. Nur bei drei Songs bekam er Unterstützung von Gastmusiker:innen. Er hat das Album allein aufgenommen, gemischt und in Eigenregie veröffentlicht. Limitiert auf 100 Stück kann man das Teil über seine Homepage ordern. Respekt für so viel Eigenleistung. Was mir hier leider fehlt, ist die Eigenständigkeit. Die Songs lehnen sich für meinen Geschmack zu sehr am Sound der amerikanischen Vorbilder an. Mehr Mut zur eigenen Kreativität, lieber Ben. Du bist aber auf einem guten Weg.

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