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FADEAWAYS

s/t

Auch mit ihrem elften Studioalbum richten sich die FADEAWAYS glücklicherweise nicht neu aus, sondern drücken weiter mit Cuban Heels aufs Fuzzpedal und strotzen mit REMAINS-Lookalike-Frisuren den fliehenden Stirnen. Um ganz ehrlich zu sein, sind die Alben des Trios aus Tokio absolut austauschbar, grenzen mit ihrem aufgedrehten Sound borderline an Garage-Rock-Cosplay, wirkt die Band in ihren gestreiften Shirts etwas cartoonhaft, aber, hey, es ist absolut nichts verkehrt daran, in einer 1966-Zeitschleife aus Vox-Amps und Fuzz-Revivalismus hängengeblieben zu sein, wenn dies mit so einer liebevollen Hingabe und Detailversessenheit wie bei den FADEAWAYS geschieht. Weitere Steckenpferd sind zudem der gelegentliche Ausflug in 1990er-Punk-Gefilde, bei denen sie von der Estrus-Resterampe winken, als auch das Ganze in eine Produktion zu verpacken, die die Explosivität ihres TEENGENERATE- oder GUITAR WOLF-Götzendienstes und gleichermaßen die feinsten Nuancen wiedergibt, ohne über diese hinwegzubügeln.

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