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MUD GRIEF

s/t

Eine neue vierköpfige Band aus Göteborg, Schweden – offenkundig unbeschriebene Blätter, zu Teo Janssen, Nils Hoff, Casper Salenfalk und Elliot Högfeldt findet das allwissende Discogs keine Einträge, keine Ex-Bands, nix. Das hat man selten, heißt aber nichts, denn MUD GRIEF machen mit den acht Song auf ihrem Debütalbum alles richtig: dunkler, knurriger, noisiger Punkrock, bei dem ich immer das bassige Wummern der WIPERS und die zynische Angepisstheit von POISON IDEA bei „Plastic bomb“ im Hinterkopf habe. Als „an uncompromising mess with style and finesse“ beschreiben sie das selbst, produziert haben das Album Per Stålberg von DIVISION OF LAURA LEE und PABLO MATISSE, der auch Mitinhaber des Welfare Sounds-Studios- und -Labels ist, sowie Kalle Lilja, Soundingenieur und bei zig Bands involviert. Die richtigen Leute wissen MUD GRIEF also hinter sich, mir gefällt ihr dunkler, auch mal sludgiger Groove – sie können Melodie und Aggression gleichermaßen. Dunkeloranges Vinyl.

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