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LAMA

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Anfang/Mitte der 1980er galt Finnland vielen Leuten aus der aufblühenden weltweiten Punk- und Hardcore-Szene als Geheimtipp für kompromisslose Bands. Eine von denen waren LAMA aus der Hauptstadt Helsinki, die sich schon 1977 gegründet hatten. Als 1980 die erste 7“ aufgenommen wurde, war aber nur noch Sänger Jari „Epe“ Kronholm von der Urbesetzung übrig. Zwischen 1980 und 1983 veröffentlichten LAMA vier 7“s, „Totuus löytyy kaurapuurosta“, „Väliaikainen“, „Nimetön“ und „Ajatuksen loppu“, die alle auf Johanna Records erschienen. Das Label veröffentlichte die Songs 1983 – dem Jahr, in dem sich die Band auflöste – auch noch im LP-Format. Auf Svart Records ist nun auch das titellose Debütalbum von LAMA in gelbem Vinyl erneut neu aufgelegt worden, das 1982 auf dem Johanna Kustannus-Label erschien. Bereits 2011 hatte es via Svart einen Rerelease gegeben, wie auch verschiedene andere Versionen, inklusive eines CD-Bootlegs in Brasilien. Jeff Bale zählte LAMA seinerzeit in der MRR-Rezension nicht zur Kategorie der neuen (finnischen) Thrash-Bands, sondern zu den „older-style punk groups“, was heutzutage schwer nachvollziehbar ist, hat dieser schneidend scharfe, schnörkellose und direkte Hardcore-Punk, der zudem erstaunlich gut aufgenommen wurde, doch gefühlt rein gar nichts mit dem „alten“ Punkbands der 1970er gemeinsam hat. 2007 gab es ein neues Album, 2013 Shows in Brasilien, 2023/24 Auftritte in Finnland – Jari, Jahrgang 1962, ist offensichtlich nicht durch mit dem Thema Punk und LAMA.

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