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BENTHIC

Sanguine

BENTHIC präsentieren auf ihrem Album „Sanguine“ eine Mischung aus Post-Hardcore, Metal und einer leichten Grunge-Attitüde, durchzogen von tiefen, tragenden Melodien. Die Musik schwankt zwischen wütenden Gitarrenwänden und stürmischem Gebrüll, nur um diese Momente immer wieder mit ruhigen, emotionalen Passagen zu durchbrechen. Das eröffnende und titelgebende „Sanguine“ startet als entspanntes Instrumentalstück, doch dieser sanfte Beginn täuscht. Ab „Moloch“ wird der Sound aggressiv, düster und gitarrenlastig. Bei „Murmur“ geht’s dann richtig zur Sache: lautes Growling, hämmerndes Schlagzeug – hier wird die Wut quasi auf die Playlist geprügelt. Doch BENTHIC können mehr, als nur die Faust ballen. In Songs wie „Pitch and tar“, „The stranger“ und „Godot“ blitzen vermehrt sanfte, melodische Elemente auf, jedoch ohne dass der dreckige, ungeschliffene Charme verlorengeht. Der leicht schiefe, garagenhafte Sound gibt den Tracks den nötigen Kick. Statt sich in einer sterilen Produktion zu verlieren, setzen BENTHIC auf einen rauhen Proberaum-Vibe. Wer Bock auf ungeschliffene, ehrliche Mucke hat, sollte hier reinhören – besonders wenn man die ersten NIRVANA-Tage feiert.

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