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SECT

Plagues Upon Plagues

Auf der Cover-Rückseite ist eine kleine römische Vier versteckt, ein Hinweis darauf, dass „Plagues Upon Plagues“ das vierte Album der, nun ja, „All-Star Band“ ist: Scott Crouse (gt, EARTH CRISIS, TOOTH & CLAW), Jimmy Chang (gt, UNDYING, CATHARSIS), Steve Hart (bs, DAY OF SUFFERING, MANIA FOR CONQUEST), Andy Hurley (dr, FALL OUT BOY, RACETRAITOR) und Chris Colohan (voc, CURSED, UNWELL) sind lange schon aus dem Projektstadium raus, ließen nach dem titellosen Debüt von 2016 ein Jahr später auf Southern Lord „No Cure For Death“ folgen, dann 2019 „Blood Of The Beasts“ und nun, fünf Jahre später, „Plagues Upon Plagues“. Das klassische Schwarzweiß-Artwork passt zur Musik, düsterer, nihilistischer, metallischer Hardcore, der Doom, Untergang auch inhaltlich ausstrahlt. Die im Booklet nachlesbaren Texte sind teils verklausuliert, teils aber auch so „real“, dass man die post-pandemische Verzweiflung fast mit Händen greifen kann. Glaubt hier noch jemand an die kollektive Vernunft der Menschheit? SECT nicht, sie spielen den Soundtrack zum Untergang, sind mal klassischer Hardcore, mal Doom, mal blackmetallisch rasend. Was mir fehlt: der eine oder andere Song, der hängenbleibt.

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