
Mit ihrem modernen Post-Hardcore-Sound haben SENNA die deutsche Szene seit ihrer Debüt-EP bereits mächtig aufgemischt. Mit „Stranger To Love“ folgt nun das erste Album, das die Band in gewohnt verspielter Manier in Sphären des modernen Metalcore, virtuosen Gitarrenriffs und emotionalen Alternative-Rock-Refrains treibt. Dabei erinnern Tracks wie „Rain“ und „Bodyguard“ mit ihrem leicht progressiven Ansatz an UNPROCESSED und POLYPHIA, verlieren sich jedoch nicht in Komplexität, sondern bleiben durchweg eingängig, was „Stranger To Love“ zu einem sehr angenehmen Hörerlebnis werden lässt. Eine satte Produktion und catchy Refrains sorgen für die nötige Durchschlagskraft und Ohrwurmpotenzial. SENNA gelingt auf ihrem Debüt ähnlich wie CASKETS der magische Mix aus harter Rockmusik und modernem Post-Hardcore, der jedoch soft genug ist, um massentauglich zu sein. Wer moderne Produktionen mit dezent progressiver Kante mag, wird in „Stranger To Love“ ein Highlight finden.
© by Fuze - Ausgabe #112 Juni/Juli 2025 und Rodney Fuchs
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Rodney Fuchs