SENNA

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Zeit und Fokus

SENNA aus Mannheim haben bereits mit Größen wie BEING AS AN OCEAN und SIAMESE getourt. Im Frühjahr 2025 ging es auf noch größere Tour als Opener für THE DEVIL WEARS PRADA. Gitarrist Marcel und Schlagzeuger Viktor erzählen von ihren Tourerfahrungen, dem Debütalbum und den diversen Aufgaben innerhalb einer Band.

„Vor so einer großen Menge zu stehen und zu spielen, war wirklich krass, weil überall so viele Menschen waren. Das hat mich einfach umgehauen.“ Auf der Support-Tour mit THE DEVIL WEARS PRADA lernten SENNA eine Welt kennen, die ihre bisherigen Erfahrungen noch weit übertraf, wie Viktor erzählt. Bei seinem ersten Einsatz als offizieller Schlagzeuger der Band aus Mannheim spielte er auf den auf bisher größten SENNA-Konzerten und kam so mit rundum professionalisierten Produktionen in Kontakt. Davon war aber auch Marcel stark beeindruckt. „Wir kommen aus der Underground-Szene. Für uns ist es selbstverständlich, selbst mit anzupacken. Es macht aber einen krassen Unterschied, wenn man sich vor dem Auftritt auf seinen Job fokussieren und aufwärmen kann.“

Zeit ist ein Faktor, der für viele Bands in der Welt der digitalen Medien zum raren Gut wird. „Mir persönlich würde es total ausreichen, Musik zu schreiben, die ich cool finde, auf eine Bühne gehen und sie live spielen. Auf den Rest könnte ich verzichten, aber es gehört natürlich viel mehr dazu“, so Marcel. So fokussieren sich SENNA weitestgehend auf das Songwriting und die Musik, während ihnen ihr Label und ihre Booking-Agentur ihnen den Rücken freihalten.

Für Viktor, der zunächst als Aushilfsschlagzeuger eingesprungen war bei der Tour mit BEING AS AN OCEAN,­ war das Songwriting ein extrinsischer Prozess, auf den er laut Marcel aber dennoch einen großen Einfluss zu nehmen vermochte. „Gerade, was die Titel betrifft und den Vibe, den die Songs transportieren, war es enorm hilfreich, dass Viktor alles etwas objektiver von außen bewerten konnte.“ Auch das Recording der Drums veränderte die Songs enorm, die mit ­VST-Drums als Demos entstanden und mit Viktors Wirken an Reife gewannen. Mit „Stranger To Love“ gehen SENNA nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung und schauen in eine gemeinsame Zukunft, die noch vieles verspricht.

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