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SILVERBACKS

Easy Being A Winner

Mittlerweile um Bassist Paul Leamy zum Sextett angewachsen – die bisherige Bassistin Emma bleibt Bandmitglied, konzentriert sich aber auf die Vocals –, starten die SILVERBACKS mit „Selling Shovels“ vielversprechend in ihr drittes Album (in vier Jahren!). Der von knackigen Drums, dezenten Basslines und flirrenden Gitarren untermauerte Wechsel zwischen male/female Vocals verleiht der Sache zu Beginn ordentlich Druck und Dynamik, die durchweg sehr persönlich gefärbten Texte und ein paar eher durchschnittliche Pop-Tracks inklusive Irish-Folk-Einsprengseln dämpfen die anfängliche Euphorie aber bald. Zwei Brüder, ein Ehepaar (nein, nicht die Brüder), der Vater der beiden Brüder darf auch ein paar Klarinetten-Einlagen beisteuern, das ist alles schon ziemliches Family Business. Immerhin, dem Ergebnis nach zu urteilen haben alle ihren Spaß, nur leider nicht mehr so grandios arglos trashig wie auf ihrem Debüt „Fad“. Aber stimmt der von der Band in den Raum geworfene Vergleich „ROLLERSKATE SKINNY treffen auf Nick Cave“? Hm. Ein bisschen vielleicht. Ist „Easy Being A Winner“ ein Gewinner? Auch ein bisschen. „You start to figure it out“ ...

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