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SIMPLE PLAN

The Kids In The Crowd

Wenn eine Band über 25 Jahre besteht, dann kann es sich schon mal lohnen, einen Blick auf ihren Werdegang zu werfen. Und genau das haben sich SIMPLE PLAN wohl auch gedacht. Denn in ihrer neuen Dokumentation „The Kids In The Crowd“ geht es genau darum: 25 Jahre Bandgeschichte mit dem Höhepunkt, im letzten Jahr ihre bisher größte Headliner-Tour gespielt zu haben. Dabei war es für SIMPLE PLAN nicht immer leicht; sie sind ein klassisches Beispiel für eine Band, die „too pop for punk and too punk for pop“ ist. Eigentlich genau die perfekte Voraussetzung, um im Pop-Punk erfolgreich zu sein – wie ihr jetziger Erfolg auch beweist. Dass ihnen der aber nicht in den Schoß gefallen ist, zeigt dieser Film. Es gab Startschwierigkeiten, Unklarheiten bezüglich des Genres, dann endlich einen Plattenvertrag, und daraufhin nur noch mehr Druck. Dass SIMPLE PLAN sich ihren Platz im Pop-Punk aber inzwischen verdient haben, wird deutlich daran, dass Musiker:innen wie Mark Hoppus, Joel Madden, Fat Mike oder Avril Lavigne in der Doku zu Wort kommen. Es ist eine Reise entlang der verschiedenen Stationen, die die Band durchgemacht hat, sogar bis hin zum Rauswurf von David Desrosiers aufgrund von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs. Es ist eine ehrliche Dokumentation, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, aber vor allem bietet „The Kids In The Crowd“ viel Nostalgie, einen Blick zurück in die frühen 2000er und das Porträt einer Band, die auch 25 Jahre nach ihrer Gründung noch immer am Puls der Zeit ist. Für Fans ein Muss und für alle anderen eine lohnenswerte 90-minütige Reise in die Vergangenheit.

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